Curef beim 1000 Meilen Rennen Zadar-Alanya

Ein Regatta-Bericht von der Segelyacht „Atlantis“ eine Oceanis 411
Die Langstrecke ist unter Seglern immer eine Herausforderung. Dies dachten sich insgesamt 58 Segelcrews und nahmen den diesjährigen Ecker Cup, der nach 5 Jahren Pause wieder veranstaltet wurde, in Angriff.  Zadar-Kalamata-Alanya möglichst schnell zu segeln war die Aufgabe.
Auch eine Crew rund um den Skipper Franz Spilka stellte sich dem Abenteuer und nahm die ca.1100 Seemeilen in Angriff. Anreise nach Zadar war schon am Mittwoch um das Schiff, eine Oceanis 411 zu checken und sich einzugewöhnen.
Der Startschuss erfolgte am Samstag, 13.10. um 14.00 Uhr vor Zadar. Bei leichtem Wind ging es noch ein Stück nach Norden in freies Wasser und dann Kurs Richtung Süd, Richtung Kalamata am Peloponnes, das Ziel der ersten Etappe.
Nachdem die kroatische Inselwelt im Kielwasser war, ging an den Inseln Vis und Lastovo vorbei über die Adria in die Nähe der italienischen Küste, wo uns Wind und Strömung günstiger erschienen. Zwischen Brindisi und der „Strasse von Otranto“  war dann der erste Starkwind zu meistern mit Sturmböen bis 40 Knoten und hohen Wellen. Gebeutelt aber wohlauf ging es dann weiter ins ionische Meer vobei an Korfu, Zakyntos an den Peloponnes nach Kalamata. Um Mitternacht, von Donnerstag auf Freitag, nach 735 Seemeilen war das 1. Etappenziel geschafft. Klar Schiff machen und ausschlafen war angesagt. Der nächste Start zur 2. Etappe nach Alanya war wieder für Samstag  Mittag geplant.
Mit etwas Startverschiebung aufgrund einer Flaute ging es dann fast pünktlich am Samstag, 20.10. um 16 Uhr bei gutem Segelwind auf die 2. Etappe in Richtung Türkei. Wieder liegen ca. 550 Seemeilen vor uns. Nach Stunden lassen wir dann den Peloponnes hinter uns und es geht auf Kurs Ost, hinein ins ägäische Meer. Durch verschiedene Wind- und Wettersysteme  und Gewitter erreichen wir dann auf Höhe Kreta, das wir südlich liegen lassen,  eine Zone mit frischem bis starkem Wind von 5-6 Bft aus Nordost, der uns über viele, viele Stunden und Meilen begleitet und uns auch unser bestes 24 Stunden Etwa von 160 Seemeilen beschert. Weiter geht’s dann vorbei an der Insel Karpathos Richtung Rhodos, wo dann die türkische Küste schon näher rückt. Donnerstag Mittag erreichen wir  nach 6 Segeltagen das Regattaziel Alanya nach insgesamt 1375 Seemeilen im Kielwasser.
Unser Resümee, ein Segelabenteuer, gute aktive Crewarbeit, schöne aber auch mühsame Stunden. Das Schiff, eine Oceanis 411, gechartert vom Veranstalter Ecker, war gut mit viel Technik ausgestattet. Das Schiff ist jedoch besser  für den Einsatz im Mittel- und Starkwindbereich geeignet als für Leichtwindregatten, was letztendlich doch ein Nachteil war.
Unser Ergebnis lag im Mittelfeld von 11. In der Gruppe F wurden wir auf Platz 7 gewertet, insgesamt von 58 Yachten belegten wir den 31. Platz.
Wir möchten uns auch bei unseren Sponsoren der Fa. Kerschner Umweltservice, Fa. Logistik GmbH, Fa. Curef GmbH und der Firma Prefa Aluminium sehr herzlich für die Unterstützung bedanken.
Die Crew: Franz Spilka (Skipper), Ernst Spilka, Franz Zöchinger, Manfred Strobl, Michael Kolle, Tilo Düpman, Peter Kasimir und Kent Filek.

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